29.Tag

Posted by on 30. September 2011

Nach dem gestrigen langen Tag, haben wir heute erstmal ordentlich ausgeschlafen. Danach fuhren wir ganz entspannt zu BMW um die doch schon abgefahrenen Offroadreifen wieder gegen Strassenreifen zu tauschen. Außerdem sollte man wohl 100km/h mit den Geländegummis nicht überschreiten, was für die 3000km Rückreise anstrengend werden könnte. Man denke da nur an die spanischen Laster. Aber leider ist unser deutschsprechender Mechaniker nicht da und so ist die Werkstatt überlastet. Deswegen müssen wir morgen nochmal hin. Also haben wir uns nochmal in aller Ruhe Gibraltar angesehen und die Affen geärgert. Basti war zwar schon mal auf dem Felsen, hat aber erst jetzt hat er erfahren, dass die Tiere Berbermakaken heißen. Vielleicht wollte uns deswegen ein Affe den Weg versperren, aber er hatte keine Ketten dabei und so konnten wir ihn mit dem blossen Fingerzeig auf einen Stein von der Wegelagerei abbringen. Gibraltar fetzt, so viel steht fest. Heute Abend erklärte sich dank der lieben Weiterleitung von Kerstin das triumphale Gezicke. Es gibt wohl eine Tiescha-Rückrufaktion, die Kottes oft ausgehende Maschine zum Dauerlauf überreden soll. Gerade hier in Gibraltar hatte Kotte vor 3 Wochen bei den kleinen ansteigenden Gassen so seine Gleichgewichts-Problemchen mit absterbendem Motor. Morgen verabschieden wir uns leider von Mops. Er muss ab Mittwoch arbeiten um unsere Reisekasse zu füllen. 😉 Er fährt ab morgen nach Narbonne und nimmt von dort den Autozug gen Heimat. Also sind wir ab übermorgen nur noch 3 Gefährten die den langen Rückweg antreten. Und jetzt hat uns doch wirklich gerade beim Bier trinken noch ein Spitzbube angesprochen ob wir Haschisch kaufen wollen und wir fingen alle laut und herzhaft an zu lachen. So laut das sogar der Dealer mitlachen musste, denn die Frage haben wir nun wirklich schon tausendmal verneint.
Ps: Liebe Cousinen, vielen Dank für eure tollen Kommentare!

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One Response to 29.Tag

  1. Wedallica

    Tach Allerseits – schön Euch wieder in Europa zu wissen. Habe mir doch gleich Eure letzten Tagebucheinträge zu Gemüte geführt, nachdem wir uns eine Woche Auszeit im türkischen Side gegönnt haben… Sozusagen die andere „Side“ der Medaille. All-Inklusive und alles was dazugehört – unzählige beleibte Touris – „beileibe“ nicht immer ein schöner Anblick. Die Masse wälzte sich vom Buffet (hier wurde ordentlich zugeschlagen) zum Pool und zum Strand und wieder zurück. Diejenigen, die nicht von den Animatösen zur Wasseraerobic gezwungen wurden, lagen eingepfercht am Strand und schwitzten Ihre Schnitzel in die Strandmatten… Da fällt mir doch noch n Anekdötchen ein: Die Kinder spielten fröhlich im Sand, da bebte kurz die Erde – ca. eine Vierteltonne Fettleibigkeit ließ sich ohne Vorwarnung nieder und schaute etwas hilflos aus dem Wasser. Die Kinder mussten Ihre überspülten Sandburgen aufgeben und weiter Strandaufwärts eine neue Kolonie gründen, da der Wasserspiegel bedrohlich anstieg. Irgendwie sah man sich genötigt, dem weiblichen Wal aufzuhelfen und schaute fragend in die Richtung, erntete aber nur ein großes Fragezeichen über dem Kopf. Andererseits hätte im direkten Staturvergleich bereits bei dem Gedanke jeder Physiker denselbigen geschüttelt, da es sich bei mir ja nicht um eine Arbeiterameise handelt. Nunja – irgendwann gab es wieder Ebbe, da sich der Fels in der Brandung aus eigener Kraft erhob und allen Umstehenden ein anerkennendes Kopfnicken entlockte… Der Koloss verschwand dann wieder Richtung Rhodos, um dort eine Hungerkur anzutreten 😉
    Neben der grenzenlosen Verschwendung von Essen (ich schätze mal, daß die Reste, die in allen türkischen All-In Hotels im Jahr übrigbleiben, wohl ein kleineres Dritte-Welt Land versorgen würden) und dem anfallen Müll (die 0,25l Bierchen wurden in jeweils neuen Pappbechern „serviert“ – die waren auch irgendwie undicht, weil ständig leer…;) ) war es für die kleineren Erdenbürger natürlich ein Riesengaudi – genug Sand zum Buddeln, genug Saft im Automaten und ne Menge Fun bei der Kinderdisko. Und dann hat man doch wieder ein Lächeln im Gesicht, auch wenn kein Motor unterm Hintern vibriert 😉
    Wünsche Euch noch nen entspannten Heimweg – lasst Euch nicht auf den letzten Metern mit dem Asphalt ein: Deshalb Immer und Allzeit Leder unterm Stiel 🙂

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