Die Fahrer

(von li. nach re.: Mops, Basti, Kotte, Marek)

Fünf Gefährten auf fünf Gefährten sollt ihr sein. So kam es dass bereits im Mai 2010 bei allerdings anderer Besetzung der Traum reifte, eine große Abenteuertour anzugehen. Nach einigem Hin und Her fand sich schließlich eine Crew aus fünf Freunden, die sich bereits über 10 Jahre kennen, teilweise schon aus dem Sandkasten. Wir sind alle schon Motorrad gefahren, auch wenn der Marek es vorzog, den Führerschein nicht zu machen, weshalb wir ihn als Kommandeur des Begleitfahrzeugs gewinnen konnten. Die anderen vier Jungs, Dita, Mops, Basti und Kotte sind seit Urzeiten Moppedfahrer mit schon einigen absolvierte Touren. Los ging es im Jahr 1997 mit einer Tour nach Frankreich und danach wurde zunächst Europa in unterschiedlichster Besetzung abgegrast, Kroatien (1998), Korsika (1999), Bulgarien (2000), Bosnien (2001), Türkei, Albanien, Sardinien (2002) und Montenegro (2003). Im Jahr 2004 erfüllte sich der Mops mit Freund Klatte den großen Traum von einer Motorradtour auf einem anderen Kontinent, was beide letztlich für ein halbes Jahr nach Südamerika verschlug. Insofern darf sich Mops trotz seines jungen Alters als erfahrenster Pilot betrachten. Wir Daheimgebliebenen mussten uns mit einer sehr schönen Tour ins Baltikum begnügen (2004). Im Jahr darauf hatten Dita, Mops und Kotte eine Tour ans Kaspische Meer in Angriff genommen, sind aber am aserbaidschanischen Zoll hängengeblieben, weshalb wir uns auf die wunderschönen Länder Georgien und Armenien konzentriert haben. Auch damals hatten wir 5 Wochen Zeit und schon den Traum so eine Tour mit einer Enduro zu machen. In den Jahren danach sind die Motorradtouren ein bisschen eingeschlafen. Mit Ausnahme von Mops und Dita, die es ein- bzw. zweimal nach Indien verschlug, wo sie per Flugzeug angereist mit Royal Enfields den Himalaya unsicher machten, wuchsen wir anderen mit unseren Hintern an der Couch und nicht am Sattel fest. Der Initiative von Thomas, Basti und Marek sei dank, kam die Idee von einer großen Motorradtour 2010 erneut auf die Agenda. Zunächst gab es die Idee ums Kaspische Meer zu fahren, was dann allerdings aufgrund des zu geringen Zeitansatzes verworfen wurde. Danach sollte es nach Jordanien gehen, was sich wegen der Sicherheitslage in Syrien jedoch schnell erledigte. Nun fahren wir nach Marokko, was absolut nicht als schlechte Alternative verstanden werden darf, sondern vielleicht als beste Wahl. Immerhin können wir über den Hohen Atlas, über unzählige Schotterpisten auf den Spuren der Dakar bis in die Sahara, von anderen Möglich“kiten“ abgesehen.

 

Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen unseres Blogs und der (nach) Verfolgung der Tour. Wir werden es ordentlich krachen lassen.

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