Danach

Marek und Basti haben heute die Zwickmühle von ihrer schweren Last befreit und die Dachboxen entfernt.

Dazu passend listen wir mal heute die Schwachstellen sämtlicher Dinge auf, die wir ausgiebig getestet haben, bzw. Dinge die es nach der Tour hinter sich haben:

Die Frontscheibe der Zwickmühle, sowie die gesamte Auspuffanlage und eine noch unbekannte Getriebedichtung sind hinüber. Außerdem hörten sich bei der heutigen Testfahrt, die Stoßdämpfer so an, als hätten sie alle Härten des Lebens durchgemacht und stöhnen bei jedem Stopp. Die Bremsen sangen fast über die ganze Tour ein Klagelied.

Der Tacho von Frau Doktor verweigert die Arbeit, genau wie die Hupe! Das wichtigste Instrument auf der Reise, hat’s entschärft. Der Kupplungszug ist auch lädiert, genau wie eine Halterung am Motorschutz.

Der Kupplungsbowdenzug von Mopsens weißer Lady ist gerissen, außerdem lecken die Getriebedichtungen.

Bastis GoPro-Kamera filmt nur noch unscharf. Merke: Bringe nie etwas Wertvolles an ein Einzylinder-Mopped an! Es wird alles zu Tode vibriert!

Bastis Moppedklamotten sind an 4 Stellen aufgerissen und nach 15 Jahren endlich hinüber. Obwohl die Stiefel neu waren, will man sie trotzdem nicht mehr in unbelüfteten Räumen haben. Denn schon nach ca. 1 Woche bei über 30 Grad, mussten wir sie permanent mindestens 5 Meter vom Schlafplatz weg stellen.

Kottes Mopped braucht dringend eine neue Software für das Motormanagement. Wir empfehlen ein Firmwareupdate und gleich eine passende USB-Steckdose für alle Eventualitäten. 😉

Und was haben wir nach 10800 Kilometern gelernt?
Man bekommt überall Hilfe und kann sogar selber viel mehr reparieren, bzw. flicken, als man sich je zugetraut hätte.

Irgendwie geht’s immer! Nach dem Motto von Mops:
„Was fährt ist nicht kaputt!“ bzw.:
Das Pferd ist nicht kaputt!

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36. Tag

Berlin hat uns wieda!!! Die Zwickmühle hat durchgehalten und ohne Tacho kommt man ja eh nach Hause. Nur der Dauerregen bis zum Nachmittag bei 10-13 Grad ging an unsere Grenzen. Lange nicht so gefroren, wir sind wohl hitzeverwöhnt. Kotte und Basti hatten so 3-4 Jacken an und eine nach der anderen weichte durch. Es ist seltsam wieder zu hause zu sein. Als Basti und Marek mit dem Pinin noch kurz zur Restauration durch Berlin fuhren, haben sie erstmal verstanden wo sie mit dem Jeep so überhaupt waren

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35.Tag

Wir sind nach fast 5 Wochen wieder in Deutschland, juhu. Obwohl der Weg hierhin heute nicht leicht war. Erst ging der Tacho von Frau Doktor kaputt, dass heißt das Basti ohne Marek und Kotte im Blindflug unterwegs wäre. Dann gings für sehr viel Geld durch die Schweiz, da man nur eine Jahresvignette für 2011 kaufen kann. Hallo? Was ist denn da los? Erst waren wir froh als wir die deutsche Grenze überquerten, doch dann wurde es schwierig: Ohne Ende Baustellen, sehr viele teilweise böse Unfälle und Regen, Regen, Regen. Bei Dunkelheit und Temperaturen um die 12 Grad konnten wir kaum was sehen und wir sind durchgefroren. Richtig böse war, dass die Triumph von Kotte wegen dem defekten Motormanagement mehrmals auf nasser Autobahn beim kuppeln ausging. Hätte er nicht blitzschnell reagiert wäre das heute sehr, sehr böse ausgegangen, weil das Hinterrad blockiert. Bastis Hände sind durch den Regen und die Billighandschuhe wieder lila und der Pinin tropft weiter. Jetzt sind wir total froh bei Kerstin in Wiesbaden zu sein, Agent Iltis ist auch hier und Kotte hat sich noch mal warm in’s Touaregtuch eingepackt um seinen Berberschmuck zu präsentieren. Morgen folgt die Schlussetappe bis Berlin. Inschallah. Wir haben heute die 10000km Marke geknackt.

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34.Tag

Also: 3 Fahrer, 3 lädierte Fahrzeuge und 3 Tage um 2000 km nach Berlin zu kommen!
Fangen wir mit einer Ansage an: 800km, gut genauer 798 haben wir heute mit Tempo 100 zurückgelegt und haben jetzt Respekt vor jedem Trucker. Gut, die können im Gegensatz zu uns essen, trinken und im besten Fall noch Zeitung lesen. Wir sind von den Pyrinäen vor Barcelona bis in die Alpen nach Aix-les-Bains gefahren. Beim 2. Tankstopp bei Montpellier wurde es wärmer und deswegen Mareks Getriebeöl dünnflüssiger. Hoffentlich lag es daran, dass es unter Mareks Auto nur so tropfte, aua. Aber wir mussten weiterfahren und hoffen das die Worte der spanischen Mitsubishimechaniker in Gottes Gehörgang landen. Inschallah! Gegen 8 gab es ein wundervolles Abendbrot an der Autobahn mit Ziegencamembert, Zungensalami und Lungenhachė auf Baguette aus dem Elf-Feinkostladen. Und jetzt sitzen wir in einer Vintage und während sich Kotte im feinsten französisch die edelsten Weine ordert, outen sich Marek und Basti als deutsche Biersomeliers die auf englisch Bier bestellen.
PS zum Unterbodenfoto: Alles was schwarz ist, ist Öl. Deshalb setzen wir nachher die Zwickmühle im Casino auf schwarz!

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33.Tag

Nachdem wir uns gestern am Ende des stressigen Tages auch noch Madrid angesehen haben, fing der heutige Tag ähnlich an wie er endete: mit Verkehrschaos. In Madrid gab es direkt vor uns einen bösen Verkehrsunfall und deswegen Stau ohne Ende. Unser Ziel war die größte Lizenzwerkstatt von Mitsubishi in Madrid und wir hatten sogar die telefonische Zusage auf englisch, dass sie sich liebevoll um die Zwickmühle kümmern. Doch 1,5 Stunden später angekommen, sah die Lage anders aus. Nix Servicio, manjana. Darauf hin beschwerten wir uns und wollten nicht gehen, denn wir hatten ja schliesslich vorher angerufen. So sah also der Chefmechaniker im weißen Hemd letztendlich selbst unter unser Gefährt, als wir ihm die prekäre Lage irgendwie erklären konnten. Dies ging nur mit Händen und Füßen, da kaum jemand englisch kann. Da versprach wohl eine Hotline mehr als möglich war. Nach Erklärungen wie: „from Marokko, allemagne 3 Dias pronto!“ wurden doch Mechaniker organisiert, die dann alle geschlossen meinten, dass der Ölkreislauf zwischen den 2 Getrieben (danke falk!) noch funktioniert und der Pinin nicht so viel Öl verliert, dass er es nicht nach berlin schaffen wird. Hoffen wir mal alle hatten recht. Da das alles ziemlich lange dauerte fuhren wir erst gegen 1 vom Hof. Wir hatten uns vorgenommen bis kurz hinter Barcelona zu fahren, was ca 600 km sind. Aber nach 450 km sprang an einem Tankstopp auf einmal Frau Doktor( Bastis Dr800) nicht mehr an. Wir tippen auf den Anlasser oder den Seitenständerschalter. Aber nach 5 Minuten war der Spuk vorbei und wir fuhren in die unerkenntlichen Verkehrserklärungen spanischer Landstrassen vor Barcelona. Nach mehreren Wendemanövern, die uns sogar in die Ausläufer der Pyrinäen trieben, gaben wir für heute auf und haben uns im spanischen Mos Eisley Tageshotel im Nirgendwo niedergelassen. Dies hat einen entscheidenden Vorteil: Die richtige Autobahn ist 500m weit weg 😉 Morgen müssen wir metern, sonst wirds knapp, zumal wir durch die leckende Zwickmühle ein Tempolimit haben.
PS: Der Iltis ist im Nest.

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32.Tag

Der Tag fing anders an als gedacht. Als Kotte Marek und Basti beim ersten Tankstopp Richtung Norden überzeugen wollte an Madrid vorbei in die Pyrenäen zu steuern, reagierten die beiden wiederwillig. Der eventuelle Stau um Madrid und die Mehrkilometer ließ uns von dem Plan abkommen. Vorerst. Denn nur 5 Minuten später entdeckten wir einen dicken Ölfleck unter der Zwickmühle. Wir tippten erst auf das Getriebeöl, besuchten aber eine Werkstatt 2 km weiter. Die Mechaniker waren überfordert und hatten ausserdem gleich Siesta. Sie meinten sie wüssten nicht wo das Öl herkommt und dass wir besser weiter fahren sollen, denn sie müssen jetzt 2 Stunden essen. Da die beiden uns auch weder talentiert noch motiviert erschienen fuhren wir weiter. Nach 70km wagten wir einen 2ten Versuch in Valdepenas. Dort wurde schon spezieller auf das Getriebe hingewiesen. Erst komischerweise nur auf den Rückwärtsgang, beziehungsweise auf den offensichtlich speziellen Pinin-ölkreislauf der Rückleuchten, haha, doch dann war klar: das Getriebeöl entfleucht. Uns wurden 400km prognostiziert die wir noch fahren können und uns wurde Madrid statt Valencia ans Herz gelegt um eine Mitsubishi-Werkstatt aufzusuchen. Nach dem Googlebesuch entschieden wir uns dann doch für Madrid. 200km später am Abend waren zwar wir in Madrid, aber die Mitsubishi-Werkstatt leider nicht mehr. Mm, aber sie war wohl mal da wie uns Anwohner versicherten. Doch so sind wir wenigstens mal in Madrid. Auch schön. Aber wenigstens Agent Iltis befindet sich im sicheren Salonwagen nach Neu Iltisburg.

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31.Tag

31.Tag
Schweren Herzens verliessen wir Tarifa und den Atlantik. Wir machten uns über Málaga auf den Weg nach Granada. Die alte maurische Festung Alhambra beeindruckte uns sehr, genau wie die Gärten und die Blumen am Wegesrand. Wir haben es bis in die Sierra Nevada geschafft, wo wir unser Bier im Gasthaus zum schmierigen Löffel geniessen. Wer hätte gedacht, dass man in Fett eingelegtes Fleisch in Fett braten kann und mit fettigen Bratkartoffeln nebst Fettsauce kredenzen kann. Wirkliche Neuigkeiten gibt es von unserem Scout Mops, Codename: Agent Iltis. Sein Kupplungsbowdenzug ist wohl wieder gerissen und Öl kommt wohl auch aus den Getriebedeckeln. Das verheisst nichts Gutes. Wir hoffen, dass er die verbleibenden 180km zum rettenden Autozug schafft oder schon geschafft hat. Bilder hochladen klappt heute leider aus dem Gebirge nicht, ergänzen wir morgen.

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30.Tag

Wir mussten uns den Wecker stellen, da wir um 10 den Reifenwechseltermin im 20 km entfernten Algeciras hatten. Außerdem wollte ja Mops eh früh los, da er schleunigst nach Narbonne muss. Wir haben gerade sms Kontakt gehabt und sind froh, dass der Mops bis Valencia gekommen ist. Bei BMW in Algeciras trauten wir unseren Augen kaum. Auf einmal fährt eine Triumph Tiger auf den Hof. Die Einzige die wir seit dem Start der Tour gesehen haben. Declan und Steven, das selbst ernannte irische Dakarteam, waren auch mit einer Tiger und einer BMW 650 in Marokko. Das erste was es an Kottes Tiescha zu bemängeln gab war die britische Flagge auf dem Heck. So wird das Mopped in Irland niemals ausgeliefert, denn es würde nie verkauft werden. Aber wir haben uns auf Anhieb super verstanden. Die Jungs waren sehr lustig. Wir tauschten gleich lustige Marokko-Anmachsprüche aus wie: „First Time Marokko? Where do you come from? Bla,bla, Haschisch?“. Steven baute selbst seine Räder aus und da Declan langweilig war beschlossen wir Kottes Luftfilter auszubauen und zu reinigen um die zickige Triumph vom Ausgehen abzuhalten. Aber nachdem wir den Filter inspiziert hatten war klar, dass das Problem wohl doch an der nicht ganz perfektionierten Motorsteuerung liegt, denn der Filter war halbwegs sauber. Da wir gestern Tarifa mit all seinen Bars und Klubs genossen legten wir uns zur Siesta hin und geniessen den Abend mit Bier und iberischem Schwein. Eine wirkliche Delikatesse.

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29.Tag

Nach dem gestrigen langen Tag, haben wir heute erstmal ordentlich ausgeschlafen. Danach fuhren wir ganz entspannt zu BMW um die doch schon abgefahrenen Offroadreifen wieder gegen Strassenreifen zu tauschen. Außerdem sollte man wohl 100km/h mit den Geländegummis nicht überschreiten, was für die 3000km Rückreise anstrengend werden könnte. Man denke da nur an die spanischen Laster. Aber leider ist unser deutschsprechender Mechaniker nicht da und so ist die Werkstatt überlastet. Deswegen müssen wir morgen nochmal hin. Also haben wir uns nochmal in aller Ruhe Gibraltar angesehen und die Affen geärgert. Basti war zwar schon mal auf dem Felsen, hat aber erst jetzt hat er erfahren, dass die Tiere Berbermakaken heißen. Vielleicht wollte uns deswegen ein Affe den Weg versperren, aber er hatte keine Ketten dabei und so konnten wir ihn mit dem blossen Fingerzeig auf einen Stein von der Wegelagerei abbringen. Gibraltar fetzt, so viel steht fest. Heute Abend erklärte sich dank der lieben Weiterleitung von Kerstin das triumphale Gezicke. Es gibt wohl eine Tiescha-Rückrufaktion, die Kottes oft ausgehende Maschine zum Dauerlauf überreden soll. Gerade hier in Gibraltar hatte Kotte vor 3 Wochen bei den kleinen ansteigenden Gassen so seine Gleichgewichts-Problemchen mit absterbendem Motor. Morgen verabschieden wir uns leider von Mops. Er muss ab Mittwoch arbeiten um unsere Reisekasse zu füllen. 😉 Er fährt ab morgen nach Narbonne und nimmt von dort den Autozug gen Heimat. Also sind wir ab übermorgen nur noch 3 Gefährten die den langen Rückweg antreten. Und jetzt hat uns doch wirklich gerade beim Bier trinken noch ein Spitzbube angesprochen ob wir Haschisch kaufen wollen und wir fingen alle laut und herzhaft an zu lachen. So laut das sogar der Dealer mitlachen musste, denn die Frage haben wir nun wirklich schon tausendmal verneint.
Ps: Liebe Cousinen, vielen Dank für eure tollen Kommentare!

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28.Tag

Ok. Fangen wir mit den langweiligen 500km marokkanischer Autobahn an. Die erreichten wir leider erst etwas spät, da wir in unserer Villa so ein bisschen verschlafen hatten. Das wiederrum hatte zur Folge, dass wir die Grenzstadt Tanger erst in der Dunkelheit erreichten. Es folgte das schlimmste Verkehrschaos was wir je erlebt haben. In einem Kreisverkehr, der von der Größe mit dem Strausberger Platz mithalten kann, versuchten ca. 500 Piloten gleichzeitig und ohne jede erkenntliche Regel in irgendeine Richtung zu fahren. Da haben die Moppedfahrer Marek verloren. Gott sei dank haben wir seit ca 5 Tagen wieder Handyempfang, so konnten wir den fast schon panischen Marek zum Hafen lotsen. Nein, falsch! Hafen ist der falsche Begriff. Vorhölle ist die richtige Wortwahl. Während wir auf Marek warteten, wurden wir so oft und so lästig mit Hasch, Ketten und allgemeiner Nerverei bedrängt, dass Kotte zum ersten mal, sehr bestimmt und wiederholt die Worte F*** Off benutzte. Wären nicht 2, ausnahmsweise nicht korrupte Polizisten erschienen, hätte Kotte die Fäuste sprechen lassen. Dann kam Marek und darauf hin wurden wir gleich wieder von den bezaubernden Zoll und Grenzpolizisten getrennt. Als wir mehrmals sagten wir fahren die Moppeds erst aufs Schiff wenn Mareks Auto raufgefahren ist, wurde uns angedroht, dass wir bis zum nächsten Tag da bleiben müssten. Also knickten wir irgendwann ein, aber irgendwie hat dann doch noch alles geklappt und Marek kam an Bord. Als wir dann dachten, dass jetzt alles besser wird, hätten wir uns an die Sturmböen auf der marokkanischen Autobahn erinnern sollen. Die Moppeds mussten teilweise auf Tempo 60 bremsen sonst hätte die Reise in der Leitplanke ein Ende gefunden. Es waren mindestens 8 Windstärken und so war auch der Seegang. Wir ertrugen es unterschiedlich, Basti war jedenfalls kurz davor seinen Innerstes nach Aussen zu kehren. Nun ist es 2 Uhr und wir sind in der Altstadt von Tarifa. Alle ausser uns sind betrunken, keine Frau ist verschleiert, sondern leicht bekleidet und niemand nervt uns mehr. Seltsam. Wir sind noch nicht ganz angekommen, aber froh wieder in Europa zu sein.

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